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jetzt ſeine Unterſchrift verweigerte, wie wichtig war es nicht, daß ſie ihrerſeits dieſe vier mächtigen Män⸗ ner gewann! Gleichwohl traute ſie ſich ſelbſt nicht mehr die Fähigkeit zu, den Erfolg herbeizuführen; ſie glaubte damit zufrieden ſein zu können, daß ſie ihn angebahnt habe, und ſie beſchloß ein Mittel an⸗ zuwenden, von welchem ſie überzeugt war, daß es die Herzen dieſer Männer zu offenem Aufruhr gegen ihre politiſchen Grundſätze treiben würde.
„Meine Bitten und Vorſtellungen vermögen alſo Nichts über Sie,“ begann ſie wieder;„ich kenne je⸗ doch eine Sache, der auch Sie nicht werden wider⸗ ſtehen können: den Kummer einer Mutter und Gattin.“
Die Königin ging ſodann an eine Seitenthüre und führte die Gräfin Brahe heraus.
Pechlin war indeſſen kein gleichgültiger Zuſchauer geweſen. Er hatte aufmerkſam die Königin angehört und den Eindruck, den ihre Worte auf Ferſen und die Andern hervorbrachten, genau beobachtet. Mit Furcht ſah er jetzt, daß ſie ſchwankten. Selbſt Fer⸗ ſens Antwort verrieth trotz ihrer Beſtimmtheit nur eine künſtliche Kälte. Als daher die Königin ſich wegwandte und nach der Thüre ging, benützte er die Gelegenheit.
„Herr Graf,“ ſagte er halblaut zu Ferſen,„ver⸗ geſſen Sie nicht, daß nur durch die Vollſtreckung des Todesurtheils die Staatsverfaſſung für ewige Zeiten ſichergeſtellt wird; wird es dagegen nicht vollſtreckt, ſo wird dadurch die Verfaſſung in ihren Grundveſten untergraben. Im Intereſſe der Staatsordnung muß


