Teil eines Werkes 
20. bis 24. Bändchen (1857)
Entstehung
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nungen zu bewegen, daß aber auch Pechlin ſich ein⸗ gefunden hatte, um ſie zu überwachen.

Graf Ferſen, wie auch die Sprecher Benzelius, Kiermann und Olof Hakanſon erſchienen mit einer Würde, welche bewies, daß ſie recht wohl wußten, daß ſie, jeder in ſeinem Stand, den mächtigſten Ein⸗ fluß beſaßen und zuſammen die in jenen Zeiten factiſch höchſte Behörde im Land repräſentirten.

Sie hatten die Abſicht der Königin zwar vermu⸗ thet, wußten ſie aber noch nicht mit Beſtimmtheit. Was ſie jedoch genau wußten, das war die That⸗ ſache, daß die Königin unerſchöpflich in neuen Plä⸗ nen war, daß ihr erfindungsreicher Geiſt ſich ſelbſt durch augenſcheinliche Unmöglichkeiten nicht verblüf⸗ fen ließ, und daß ſie, wenn man es am wenigſten

fürchtete, immer wieder mit einem Trumpf heraus⸗

rückte. Sie ſchritten daher ſo vorſichtig dahin, als fürchteten ſie, es könnte jeden Augenblick eine Mine unter ihren Füßen platzen.

Als Pechlin ſie ins Schloß treten ſah, zog er.

ſich zurück.

Vielleicht dachte er, ſeine Zeit ſei noch nicht ge⸗ I

kommen. Er war ein Mann, der ſein Pulver nicht unnöthig zu verſchießen pflegte.

Von einem Kammerherrn empfangen, wurden die vier Präſidenten in den großen Empfangsſaal geführt.

Die Königin war vor ihnen auf dem Platz. An ihrer Seite ſtand Prinz Guſtav. Aber dicht hinter ihr zeigte ſich Höppener.

Sein Anblick erregte bei Ferſen und ſeinen Freun⸗ den einen gewiſſen Verdruß. Man wußte nur zu