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nicht mit Namen nannte, ins Cabinet zu führen, und ſo hatte der Kammerherr ſowohl die Gräfin Brahe als auch Frau Schedvin empfangen, da beide in der bezeichneten Tracht erſchienen.
Das Anliegen, das die Letztere der Königin vor⸗ zutragen hatte, kann der Leſer am leichteſten aus den nachfolgenden Scenen erſehen.
Wir halten es daher für unnöthig die Entwick⸗ lung der Ereigniſſe jetzt damit aufzuhalten.
Als die Sprecher der Stände die Einladung der Königin erhielten, begaben ſie ſich zum Grafen Fer⸗ ſen, um ſeinen Rath einzuholen.
Sie hielten es für ausgemacht, die Königin werde ihnen zu imponiren ſuchen, um ſie zu beſtim⸗ men, das Todesurtheil bei einem bloßen Schreckſchuß bewenden zu laſſen.
In dieſer Vorausſetzung fragten ſie ſich, ob ſie wegbleiben oder ſich einfinden ſollten. Aber wenn ſie wegblieben, ſo konnte man darin entweder eine
unnöthig zur Schau getragene Gleichgiltigkeit er⸗
blicken, oder eine ihnen ſelbſt keineswegs zur Ehre gereichende Befürchtung, daß ſie vor der Königin ihr Concept verlieren möchten; wenn ſie dagegen kamen, ſo wurden dadurch nicht bloß alle Bemerkungen ab⸗ geſchnitten, ſondern man zeigte auch, daß man die Sache ein für allemal als abgemacht betrachtete und conſequent dabei blieb.
Sie beſchloſſen alſo ſich einzuſtellen.
Wir wiſſen, daß die Königin wirklich die Abſicht hatte Alles aufzubieten, um ſie zu milderen Geſin⸗


