Teil eines Werkes 
20. bis 24. Bändchen (1857)
Entstehung
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halte.. Iſt'’s nicht ſo, Höppener? Das wollen Sie doch ſagen?“

Höppener verbeugte ſich bloß von Neuem, blieb aber ſtill.

„Befehlen Ew. Majeſtät noch Etwas?“ fragte er dann.„Da die Sache jetzt auf ſo gutem Wege iſt, ſo bin ich überflüſſig.“

„Warten Sie noch ein wenig, Höppener, ich weiß nicht... aber warten Sie noch ein wenig. Wie viel Uhr iſt’'s? Ah, Ew. Majeſtät begeben ſich jetzt in den Berathungsſaal?“

„Ich muß, meine Liebe; man erwartet mich be⸗ reits.“

Die Königin ergriff treuherzig ſeine Hand.

„Ach, mein König und Herr,“ ſagte ſie,„ich werde Sie mein ganzes Leben lang ſegnen, wenn Sie dies⸗ mal unſere Freunde retten; nicht bloß meine Chre, ſondern auch mein Gewiſſen iſt für ihr Leben ver⸗ pfändet. Laſſen Sie ſich nicht überreden das Ur⸗ theil zu unterzeichnen; nicht wahr, Sie thun es nicht?“

„Nie!“

„Wie ſtolz und glücklich fühle ich mich nicht in dieſem Augenblick! Die Stände ſollen alſo wenig⸗

ſtens in einer Frage erfahren, daß ſie einen König

vor ſich haben. Aber ich wollte noch etwas ſagen. Ach ja, laſſen Sie mich mit Ew. Majeſtät ſprechen, ſobald Sie aus dem Berathungsſaale zurückkommen. Vielleicht kann ich dann auch eine frohe Botſchaft mitzutheilen haben.“

Der König verſprach es, aber er war zu ſehr von ſeinen eigenen Gedanken in Anſpruch genom⸗