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„Sehr gerne, mein Herr.“
Amanda ging vor ihm her, er folgte nach. So bald ſie in den Park hinausgekommen waren, wandte ſie ſich raſch und entſchloſſen gegen ihn. Vielleicht hatte ſie inzwiſchen die wärmere Regung bekämpft, die bei ſeinem Anblick zuerſt in ihr erwacht war. Ihre Miene war wenigſtens kalt und verſchloſſen.
„Wir ſind jetzt im Park, Capitän,“ begann ſie; „was haben Sie mir zu ſagen?“
„Ahnen Sie es nicht, Mamſell?“
„Nein, mein Herr, ich habe niemals Ah⸗ nungen.“
„Aber Sie haben doch wohl ein Gewiſſen?“
„Wenn mein Gewiſſen mir etwas zu ſagen hat, Capitän, ſo braucht es mich nicht um einen Spazier⸗ gang im Parke zu bitten.“
Ihre Blicke begegneten ſich: in den ſeinigen ſtand Verwunderung, in den ihrigen kalte Gleichgültigkeit zu leſen.
Puke wollte den Fehdehandſchuh nicht aufneh⸗ men; ſein Herz und ſein Verſtand geboten ihm eher nachzugeben, als zu ſtreiten.
„Mamſell Amanda,“ begann er daher wieder, „Sie haben ganz Recht; das Gewiſſen iſt überall mit uns, aber man hört deßwegen nicht immer auf ſeine Stimme. Geſtehen Sie, daß es dann gut ſein kann einen Freund zu beſitzen, der uns entgegen tritt, unſere Hand ergreift, uns ins Auge ſchaut und uns lidadeli auf einen guten, hellen und reinen Weg
eitet.
„Haben Sie dieſe Beſprechung bloß gewünſcht, um mir das zu ſagen, Capitän?“


