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„Sehr möglich, gehe dahin und dorthin, ſehe viel Volk.“
Um ein längeres Geſpräch anzuknüpfen, nahm Wallenſtjerna neben ihm Platz in der Laube.
„Seit wir uns das letzte Mal ſahen,“ ſagte er nach einer Weile,„waren Sie vermuthlich in Schonen und ſind wohl jetzt zum Frühjahr wiedergekommen?“
„In Schonen unten geweſen, ganz richtig, nach meinen Geſchäften geſchaut, wollte Stockholm auch einmal im Frühling ſehen, hörte, daß der Hof nach Drottningholm gezogen, machte eine Promenade hie⸗ her, iſt bezaubernd ſchön hier, bezaubernd ſchön.“
„Ich will mich erinnern, daß Sie über Mangel an Freunden klagten, als wir uns das letzte Mal ſprachen.“
„Liebe Freunde nicht ſehr, liebe Volksverſamm⸗ lungen, große Volksmaſſen, Emeuten, Conſpirationen, Revolutionen; liebe das Naturleben in allen ſeinen Geſtalten und Entwicklungen; mag einzelne Freunde nicht leiden; liegen Einem nur zur Laſt, wollen im⸗ mer Geld borgen, quälen mit Bürgſchaften, verwi⸗ ckeln in allerlei Händel; gehe allein meinen Weg, liebe die Einſamkeit, großer Genuß, für mich ſelbſt ſein zu können.“
Wallenſtjerna bemerkte nur zu gut, daß der Alte ſich mit einer gewiſſen Vorſicht ausſprach und juſt kein ſonderliches Vertrauen in ihn ſetzte. Dazwiſchen⸗ hinein warf er auch einen verſtohlenen Blick nach der Seite, wo die ſchwarze Dame verſchwunden war, wie wenn er ihretwegen etwas unruhig wäre. Wal⸗ lenſtjerna, der dießmal ſeine Stellung richtig auffaßte, ſah ein, daß er mit dem Mann nicht vom Fleck kom⸗


