Teil eines Werkes 
20. bis 24. Bändchen (1857)
Entstehung
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zu verheißen. Erlauben Sie mir, meine Herren, ihn kurz zu recapituliren?

Immerhin, Puke.

Die Kräfte, auf welche wir uns verlaſſen kön⸗ nen, beſtehen beinahe aus der ganzen thatkräftigen Bevölkerung der Hauptſtadt. Unter den Regimen⸗ tern können wir auf einen großen Theil der Artille⸗ rie und der Leibgarde rechnen, und unter der Bevöl⸗ kerung nicht bloß auf die ganze arbeitende Klaſſe, ſondern auch auf die Mittelklaſſe, während unſere Gegner uns nur ihren perſönlichen Muth und ihre perſönlichen Bekanntſchaften entgegenzuſtellen haben. Alſo ſind wir die Stärkſten. Aber dieſe unſere Stärke wird noch dadurch viel bedeutender, daß wir zum Kampf bereit ſind, während ſie es nicht ſind. Wir haben, um militäriſch zu reden, für die Leitung des Ganzen hier ein gemeinſchaftliches Hauptquartier, und für die directe Verbindung mit dem Volke ein anderes, welches Ernſt in dem Café Bergman ein⸗ gerichtet hat. Beim erſten Befehl, der von hier aus⸗ geht, ertheilt auch Ernſt ſeine Befehle; wenn dann unſere Trommeln ſich in der Vorſtadt hören laſſen und die ganze Aufmerkſamkeit der Behörden auf ſich ziehen, ſo ſammeln ſich die Truppen auf dem Ladu⸗ gard, und wahrend ſie den Artilleriehof einnehmen, beſetzt das Volk von Norden her die Brücke der Nor⸗ dervorſtadt, und von Süden her die beiden Schleu⸗ ſen, ſo daß man, mit Hilfe der eben jetzt in Maſſe auf der Schiffsbrücke verſammelten deutſchen Seeleute, das Schloß umringt. Wenn in ieſem Augenblick die königliche Familie, d. h. der König und die Königin, mit dem Kronprinzen an der Hand, heraustritt, na⸗