Teil eines Werkes 
20. bis 24. Bändchen (1857)
Entstehung
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türlich nicht um ſich an die Spitze der Revolution zu ſtellen, ſondern vielmehr gleichſam um die Unruhigen zu beſchwichtigen, da es allerdings ſcheinen muß, als ob die Königlichen keinen Theil am ganzen Unter⸗ nehmen hätten, ſo wird ganz ſicher die imponirende Macht und der einträchtige Wille der Volksmaſſe den König bald gleichſam zwingen, auf ihre Seite zu tre⸗ ten, und von dieſem Augenblick an, meine Herren, können auch Sie ſich ganz ruhig und ſicher öffentlich zeigen und der Revolution anſchließen. Ich ſehe alſo nicht ein, wie ſich Jemand bloßſtellen oder compro⸗ mittiren könnte, wenigſtens der König nicht und ebenſo wenig Ihre offenen oder geheimen Freunde, da ja keiner von Ihnen aufzutreten braucht, bevor ſo zu ſagen die ganze Sache abgethan iſt. Die einzigen Führer, die eigentlich zum Vorſchein kommen, ſind Ernſt, der das Signal gibt, und ich nebſt meinen Vertrauten; Ihnen, meine Herren, kommt bloß die ruhigere Arbeit zu, die vom Baum herabgeſchüttelte Frucht aufzuleſen. So wie indeß die allgemeine Stimmung iſt, glaube ich, daß das Unternehmen auch für uns nicht die mindeſte Gefahr hat.

Aber der König hat ſeine Zuſtimmung noch nicht ertheilt.

Darüber werden wir ja heute Abend in Drott⸗ ningholm das Nähere erfahren; aber ſelbſt wenn der König auch ſeine Zuſtimmung verſagen ſollte, ſo würde ich darin noch kein weſentliches Hinderniß er⸗ blicken. In ſeiner Stellung beurtheilt man ein ſol⸗ ches Unternehmen vor der Ausführung ganz anders⸗ als nachdem es geglückt iſt. Was er jetzt verwirft, wird er hernach dankbar gutheißen.