Teil eines Werkes 
20. bis 24. Bändchen (1857)
Entstehung
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Throne ſitzt und ein Weib mit dem Scepter ſpielt. Wir ſehen wohl ein, daß die königliche Gewalt jetzt allzu beſchränkt iſt, und wir wollen ihr alſo einen größeren Spielraum eröffnen; aber es fällt uns gar nicht ein, ihr ganz und gar die Zügel ſchießen zu laſſen. Darum jetzt oder nie!

Ein ſarcaſtiſches Lächeln ſchwebte auf Höppeners Zügen.

Ich habe das alles ſchon lange eingeſehen, Herr Graf, antwortete er;aber dies war auch für mich ein neuer Grund, mich zurückzuziehen.

Brahe machte eine ungeduldige Bewegung mit dem Kopfe.

Aber ſagen Sie mir doch, Höppener, was Sie denn eigentlich wollen?

Was ich will?

Er ſchwieg einen Augenblick, heftete jedoch in⸗ zwiſchen einen feſten und durchdringenden Blick auf die beiden Grafen.

Ich würde, erwiederte er dann,fürs Erſte eine Revolution gegen die Hutpartei wollen.

Fürs Erſte... Sie bleiben alſo dabei nicht ſtehen?

Fürs Zweite muß ich eine Revolution gegen die Mützenpartei wollen.

Damit der König unumſchränkter Herrſcher bliebe?

Uebereilen Sie ſich nicht, meine Herren, denn fürs Dritte und unter der Vorausſetzung, daß die beiden erſten Revolutionen gelungen wären, würde ich noch eine wollen, nämlich gegen die königliche Gewalt.