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geborne Schweden ſind. Und ſeien Sie überzeugt, daß, ſo hoch ſie auch die Fahne ſchwediſcher Vater⸗ landsliebe tragen mögen, der Enthuſiasmus des Volks ſich immer abkühlen wird bei dem Gedanken, daß dieſe Fahnenträger dennoch Ausländer ſind. In allen wichtigen und großen Dingen will ein Volk gleichſam von ſich ſelbſt ausgehen, und in ſeinen eingebornen Monarchen hat das Volk immer ſich ſelbſt geſehen, aus dem natürlichen Grund, weil auch dieſe hinwieder ſich ſelbſt und ihre Intereſſen im Volk und in ſeinem Intereſſe geſehen haben. Wie viel konnte nicht Carl XII bloß darum thun, weil das ſchwediſche Volk einen wahren Schweden in ihm erkannte? Laſſen Sie uns deßhalb die Sache ver⸗ ſchieben, meine Herren. Eine vernichtete Revolu⸗ tion iſt eine auf viele Decennien erdrückte Nationa⸗ lität; eine aufgeſchobene Revolution dagegen iſt ein nationaler Wille, der durch Liegen bloß beſſer wird. Haben Sie den Kronprinzen ſtudirt, meine Herren, den Prinzen Guſtav? Seit Carls XII Zeiten iſt er der erſte eingeborne ſchwediſche Prinz.“
Hard runzelte ſeine Augenbrauen.
„Höppener,“ ſagte er,„wir denken anders als Sie und müſſen alſo auch anders handeln. Sie wollen, daß die Revolution von der königlichen Ge⸗ walt ausgehen und vielleicht auch ausſchließlich in ihrem Intereſſe durchgeführt werden ſoll?“
Er antwortete nicht.
„Unſere Abſicht geht indeſſen nicht dahin, einen neuen Alleinherrſcher ans Ruder zu bringen, und deßhalb iſt es auch klüger, die Veränderung jetzt vorzunehmen, ſo lange ein ſchwacher König auf dem


