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beſtimmt werden, und weil das Herz, dem die Unter⸗ lage eines ſtarken Charakters mangelt, immer ſchwach und furchtſam iſt, zumal im Augenblick der Entſchei⸗ dung. Ein übereiltes Wagniß kann deßhalb gewiß nicht glücklich enden. Sie werden Alles aufs Spiel ſetzen, ohne andere Früchte zu ernten, als Ihren eige⸗ nen Untergang.“—
Brahe lächelte.
„Aber dabei wird es nicht ſtehen bleiben,“ fuhr Höppener fort.„Eine mißglückte Verſchwörung ſchraubt die Kette, die man zu brechen verſucht hat, nur noch feſter zu. Sie werden deßhalb nicht bloß ſelbſt untergehen, ſondern zugleich auch einen noch härteren Parteidruck hervorrufen, als der gegenwär⸗ tige iſt, und die jetzt ſchon ſchwere Stellung der könig⸗ lichen Familie wird eine unleidliche werden. Wenn man des Erfolgs nicht ſicher iſt, ſo iſt, die Revolu⸗ tion bloß ein großer Dienſt, den man ſeinen politi⸗ ſchen Feinden erweist. Wenn die Staatsgewalt, auf wirkliche Facta geſtützt, feindſelige Abſichten gegen die beſtehende Ordnung beweiſen kann, ſo tritt dieſe Ordnung immer auf ihre Seite. Eine Revolution muß zugleich überrumpeln und, wenn die Geſellſchaft von der Ueberrumpelung erwacht, alle ihre Mittel beherrſchen, wenn ſie gelingen ſoll. Können Sie wohl dieſes thun? Ich glaube es nicht. Allerdings gab es eine Zeit, wo auch ich zur Revolution rieth; aber beim näheren Einblick in den Character der an die Spitze berufenen Perſonen bin ich auf andere Gedanken gekommen. Abgeſehen davon, was ich be⸗ reits gegen den König und die Königin bemerkt habe, mag man auch bedenken, daß ſie beide keine


