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wegs auf ihn zu, während die Maſſe auf beiden Seiten Platz machte.
Er ſtellte ſich vor den Grafen und ſalutirte ihn mit ſchuldigem Reſpect.
„Ganz unleugbar, Herr Graf,“ ſagte er dann zu ihm,„beſitzen Sie ein Recht, von mir eine Er⸗ klärung zu verlangen, warum ich Ihre Zimmer be⸗ treten habe. Ich werde die Ehre haben, es Ihnen in wenigen Worten zu ſagen. Sie dürften wiſſen, Herr Graf, daß ich von ganzer Seele und mit wärm⸗ ſter Aufrichtigkeit der Königin ergeben bin. Da ſie von dieſer Zuſammenkunft Ihrer politiſchen Freunde dahier gehört hatte und vermuthete, daß dieſelbe durch das Schreiben des Königs von Preußen ver⸗ anlaßt worden ſei, ſo äußerte ſie den natürlichen Wunſch, zu erfahren, wie dieſes Schreiben wohl auf⸗ genommen und beurtheilt werde. Ich verſprach ihr darüber Gewißheit zu verſchaffen, und zu dieſem Zweck habe ich meinen Weg geradezu hieher genom⸗ men, bin Ihre Treppen hinaufgeſtiegen und in Ihre Zimmer eingetreten. Ich habe mich nicht einge⸗ ſchlichen, Herr Graf: Ihre Thüren ſtanden offen, und mit offenem Geſicht bin ich gekommen. Niemand hat je ſeinem Feind ehrlicher ins Auge geſchaut als ich. Aber es wird mir nie einfallen, der Königin das mitzutheilen, was ich hier gehört habe; nicht darum, Herr Graf, weil die Wahrheit nicht vorzugs⸗ weiſe eine Pflicht für mich wäre, ſondern weil ich es für eine Grauſamkeit halte, eine Frau dadurch zu betrüben, daß ich ihr mittheilte, wie ſehr ſie Gegen⸗ ſtand des allgemeinen Mißvergnügens ſei. Möge dies Ihr Geheimniß bleiben, meine Herren! Ich


