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einzigen Wort die Gedanken Aller wiedergab, aber nichts deſto weniger oder vielleicht richtiger juſt deß⸗ halb um ſo mehr Schrecken einflößte?
Alle Geſichter ſchienen eine Verſicherung zu ent⸗ halten, daß man den Schuldigen bei ihnen nicht ſuchen dürfe.
Auch Pechlin ſchaute ſich unerſchrocken um, aber jetzt, wie kurz zuvor, ruhte blos auf ſeinen Lippen ein Lächeln, blos ſeine Stirne war frei von jeder trüben Wolke, blos ſein Geſicht ſtrahlte gleichſam von inniger Zufriedenheit mit ſich ſelbſt.
Aber während man einander auf ſolche Art for⸗ ſchend anſah, haftete auf einmal die allgemeine Auf⸗ merkſamkeit auf Puke.
Die Stille währte fort; man betrachtete blos ihn.
Plötzlich erſcholl eine Stimme im Saal:
„Spion!“
Es wurde wo möglich noch ſtiller.
Man kannte den Mann, den man vor ſich hatte; man wußte, welche tiefe Kränkung in dieſer An⸗ klage lag.
Eine beinahe blaue Todesbläſſe breitete ſich augen⸗ blicklich über Puke's Züge. Seine Hand griff an das Degengefäß, und er beugte ſich vor, um ſich nach demjenigen umzuſehen, von welchem die Anklage kam; aber da er die zahlreiche Verſammlung nicht zu überſchauen vermochte, ſo ſank ſeine Hand wieder ſeitwärts, allein ſein Geſicht wurde immer bläſſer.
Seine Augen waren denen Ferſens begegnet. Mit einer Entſchloſſenheit, die von der Spannkraft des heftigſten Zornes belebt wurde, ging er gerade⸗


