Teil eines Werkes 
15. bis 19. Bändchen (1856)
Entstehung
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beſtand aus Mitgliedern des Adels, der damals noch ſein Gewicht und ſeine Bedeutung vorzugsweiſe in ſiegreichem Waffenglanz wiedergeſpiegelt ſah.

Pechlin hatte ſich zurückgezogen.

Von mehreren Seiten her erhoben ſich Stimmen.

Aber die Königin, bemerkte Jemand,die Königin!

Statt der Antwort erſcholl neues Kriegsgeſchrei.

Was anders als die verrätheriſche Art, wie ſie unſere Handlungen bei ihrem Bruder auslegte, kann dieſen zu ſeiner drohenden Zuſchrift veranlaßt haben?

Krieg! rief man,Krieg!

Aber, wenn ſie uns einmal verrathen hat, wird ſie uns dann nicht auch bei jeder anderen Gelegen⸗ heit verrathen?

Verrätherei muß beſtraft werden.

Krieg, Krieg!

Beſtraft? Wie?

In dieſem Augenblick erhob ſich dieſelbe Stimme, die ſich kurz vorher hatte hören laſſen, ohne daß man entdecken konnte, von wem ſie kam.

Mit dem Tod!

Es wurde grabesſtill: man konnte ſozuſagen die Athemzüge hören.

Alle ſahen einander an: man ſchien den Richter zu ſuchen, der das Urtheil ausgeſprochen hatte.

Wenn auch keiner der Anweſenden in einer Ge⸗ richtsſitzung ſelbſt vor dieſer Entſcheidung zurückge⸗ bebt hätte, ſo erſchrack man doch jetzt darüber, daß man ein ſolches Urtheil ſo ganz zufällig und unver⸗ muthet ausſprechen hörte.

Wer war der Kühne, der vielleicht mit einem