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mende Einrichtung erklärt.„Da folglich,“ ſo hieß es in der Concluſion der betreffenden„Vorſtellung“ an den König, da folglich der Hofmarſchall Graf Bjelke dieſes Amt eines Untergouverneurs nieder⸗ legen wird u. ſ. w.“
Aber am härteſten wurde Dalin durch den Un⸗ willen der Stände getroffen.
Sie verlangten nämlich nicht blos, daß er ſeines Amtes als Lehrer des Kronprinzen entlaſſen, ſondern auch für alle Zukunft von jedem Verkehr mit dem⸗ ſelben und den übrigen Prinzen ferngehalten und bis auf Weiteres des königlichen Hofes verwieſen werden ſolle.
Wir wollen den Verdruß des Hofes nicht zu ſchildern verſuchen. Dalin, der geniale und unter⸗ haltende Hofmann, deſſen funkenſprühender Feuer⸗ geiſt ſtets Licht und Leben um ſich her verbreitete, auch Dalin wurde alſo von dem Bannſtrahl ge⸗ troffen.
Aber das Maß war bei Weitem noch nicht voll.
Der geheime Ausſchuß meldete gleichzeitig, daß Baron C. Scheffer einſtimmig als Nachfolger Teſſins ernannt worden ſei, und bezeichnete neue Perſonen, die theil Lehrer, theils für den ſonſtigen Dienſt des Krongfinzen beliebt wurden.
Die königliche Familie glaubte indeß bei der Wahl eines Gouverneurs für ihren Sohn auch eine Stimme haben zu müſſen, zumal da die Regierungs⸗ form ſie dazu zu berechtigen ſchien, und der König erklärte daher, daß er der getroffenen Gouverneurs⸗
wahl ſeine Beiſtimmung und ſein„gnädiges Ge⸗
fallen“ nicht ſchenken könne.


