Teil eines Werkes 
15. bis 19. Bändchen (1856)
Entstehung
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nicht verhehlen, wasmaßen ſie mit großem Bedauern ſehen, daß der Herr Graf und Reichsrath auf dieſe Art einen Poſten verläßt, welchen er zur vollkomme⸗ nen Zufriedenheit der Reichsſtände ausgefüllt hat. Nichtsdeſtoweniger haben die Reichsſtände ſeinen Vor⸗ ſtellungen bei dieſer Gelegenheit mehr Gewicht geben müſſen, als ihrem eigenen Wunſch...“

„Ew. Königliche Majeſtät geruhen mit gnädigem Wohlgefallen anzuſehen, daß die Reichsſtände Ew. Königlichen Majeſtät dieſes Zeugniß vorlegen...“

Dabei ermangelte man nicht, der Königin allerlei Seitenhiebe zu verſetzen.

Der Leſer weiß bereits, wie ſehr es die Königin verdroſſen, daß Teſſin ſeine„Briefe eines alten Mannes an einen jungen Prinzen“, wenn auch nur in wenigen Exemplaren, veröffentlicht hatte.

„Endlich,“ heißt es am Schluſſe der Denkſchrift, „haben die Reichsſtände in Unterthänigkeit beantra⸗ gen wollen, daß die Sammlung von Briefen an Se. königliche Hoheit, welche der Herr Graf und Reichsrath dem geheimen Ausſchuß vorgelegt hat, auf Staatskoſten durch den Druck veröffentlicht werde, dem Publikum zum Nutzen und einem ſo würdigen Verfaſſer wohlverdienten Ehre.“

Einige Wage ſpäter überreichten die Stände die Schriften, worin ſie ihre Pläne weiter ausführten.

Den Hauptinhalt derſelben bildete die jetzt fertig gewordene Inſtruction für die Erziehung des Prinzen. „ Die Nation,“ hieß es darin,„würde bei der Vergänglichkeit aller menſchlichen Dinge durchaus keine Sicherheit für ihre wohlerworbene Freiheit be⸗ ſitzen, wenn ſich die Reichsſtände nicht den wichtig⸗

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