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über alle Welt. Es war mir unmöglich, Sie droben zu erwarten. Sie rast wie... aber nehmen Sie mir's nicht übel, daß ich ſo von Ihrer Mutter ſpreche.“
„Seien Sie deßhalb unbeſorgt, Mamſell Amanda,“ antwortete er;„leider haben Sie nur allzu ſehr Recht. Ich glaube, daß meine Mutter wirklich eine gute Frau iſt, aber ſie hat nun einmal ihre eigen⸗ thümliche Art und Weiſe, und da kann man nicht mehr abhelfen. Statt uns an ſich zu ziehen, ſtößt ſie uns von ſich, und ſo nehmen, ſtatt der Liebe und Ergebenheit, Kälte und Gleichgültigkeit überhand. Aber Sie ſagten, daß Sie mich zu ſprechen wünſchen.“
Während Amanda bei Frau Schedvin oben war, hatte die Dunkelheit zugenommen, und es war ſchon ziemlich ſpät geworden.
„Wie Sie ſagen, Herr Daniel, ich wünſche mit Ihnen von einer Sache zu ſprechen, welche Sie, glaube ich, im höchſten Grad intereſſiren muß.“
Daniel betrachtete ſie mit einem ſcheuen Blick, weil Amanda ſich auf eine Art ausſprach, die ihn zugleich fürchten und hoffen ließ, daß die Frage Alma betreffe: fürchten, weil er nicht wünſchte, daß irgend ein menſchliches Weſen auch nur die entfernteſte Idee von ſeiner wahnſinnigen Neigung haben ſollte; hoffen, weil er dennoch keinen Gegenſtand in der Welt kannte, der ſo ungetheilt alle ſeine Gedanken in An⸗ ſpruch nahm.
„Erinnern Sie ſich des Abends,“ fuhr Amanda
ort,„wo Sie einige Poſten vor meine Thüre ſtellten?“
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