avon ber⸗ ihr
des⸗ oden
reit
die Frau ual⸗ eiten ſagt and, eres was ner t er ſere
unglückbringenden Gaſt in ihr Haus eingeführt, an dieſem Tag hatte er Bankerott gemacht, an dieſem Tag war er verhaftet worden, an dieſem Tag war er geſtorben, an dieſem Tag...
Unter dem Einfluß ſolcher verwirrender Gedanken lag die Annahme nahe, daß weder ihr Mann noch
die übrigen Mitſpieler bei dem trauervollen Drama
im Grabe Ruhe gefunden, ſondern daß ſie, von irdi⸗ ſchen Sorgen gequält, jährlich oder monatlich bei Nacht umherwandeln und ſich bei irgend einer An⸗ gelegenheit des Lebens betheiligen müſſen. Dieſe Vorſtellung verdüſterte ihre Seele noch mehr, und bei ihrem Mißtrauen gegen Jedermann verſchloß ſie dieſelbe in ſich, bis ſie zu einer unverdaulichen fixen Idee wurde, mittelſt welcher ſie ſich in eine andere Welt verſetzte, aber nicht in eine Welt des Lichtes, ſondern der Finſterniſſe. Das gewöhnliche Leben und ſeine Mühſeligkeiten, womit ſie ſich bisher ſo aus⸗ ſchließlich beſchäftigt hatte, wurden ihr jetzt immer gleichgültiger.
Lange Zeit hatte ſie ſich, ſo bald es dunkel ge⸗ worden, forſchend an das Kellerfenſter hinab ge⸗ ſchlichen, weil ſie immer hoffte, den Lichtſchein und die Schatten daſelbſt wieder einmal zu entdecken; zuletzt aber verlegte ſie die Stunde für dieſe ein⸗ ſamen Forſchungen einer aufgeregten und neugieri⸗ gen Seele auf Mitternacht.
Mitunter glaubte ſie auch einen Lichtſchimmer dort zu ſehen; aber ſo bald ſie näher kam, ver⸗ ſchwand er.
Manchmal meinte ſie ſprechende Stimmen zu ver⸗


