Teil eines Werkes 
15. bis 19. Bändchen (1856)
Entstehung
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man habe in der Kellerwohnung Licht geſehen, ſo war ich zu gut mit dem Lokal bekannt, um nicht berechnen zu können, daß Sie durch eine Hinterthüre hereingekommen ſein mußten. Ich dachte mir auch wohl, daß Ihre Wanderung heute Nacht— ich meine beſonders Sie, Larsſon, da man nach Ihnen bereits getrommelt und gefahndet hat— nur durch die aller⸗ wichtigſten Gründe veranlaßt ſein könnte. Ich be⸗ ſchloß daher, den Uebrigen hieher vorauszueilen. Sie haben ja nicht einmal gehört, daß wir die Thüre eingebrochen haben.“

Schecta's Geſicht verzerrte ſich jetzt. Larsſon ſchien ſich verloren zu glauben. Stand ja doch die⸗ ſer Unbekannte wieder vor ihnen, der ſie den gan⸗ zen Abend verfolgt hatte.

„Wer ſind Sie?“ ſtieß endlich Schecta heraus⸗ „Wollen Sie unſer Verderben oder was iſt Ihre Abſicht?“

„Fürchten Sie mich nicht, ich bin Ihr Freund, und verzeihen Sie den Scherz, den ich mir auf der Straße mit Ihnen erlaubt habe. Aber hier iſt jetzt nicht die Zeit, davon zu ſprechen. Man wird bald hinter uns her ſein. Der ganze Hof oben iſt mit Soldaten beſetzt. Laſſen Sie uns auf demſelben Weg, den Sie gekommen ſind, wegeilen. Ich werde Sie begleiten. Sie, Schecta, gehen auf dem kürzeſten Weg nach Hauſe, und ich begleite Larsſon zum Ba⸗ ron Wrangel, der auch mich in ſeinen Schutz neh⸗ men wird.“

„Wir thun keinen Schritt, bevor Sie uns geſagt haben, wer Sie ſind.“ Der Friesrock lächelte.