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merkſamkeit im höchſten Grade anzog. Der Leſer erinnert ſich noch aus der Geſchichte, welche die alte Frau vor Kurzem Amanda erzählte, daß der innere Theil des Hofes eine unterirdiſche Wohnung ent⸗ hielt, von welcher, wie ſie glaubte, ſowohl ihres Mannes, als ihr eigenes Unglück ausgegangen war. Seit dieſer Zeit hatte beſagte Wohnung fortwährend öde und leer geſtanden, ein feuchtes, den Zerſtörun⸗ gen der Zeit überlaſſenes Neſt. Aber o Wunder! während ſie jetzt auf der Thorſchwelle ſtand, ſah ſie ein ſchwaches Licht von dem niedrigen Fenſtergitter her ſchimmern. Im Anfang wollte ſie ihren Augen kaum trauen, aber das Licht ſchimmerte unaufhörlich, und ſie konnte bei einem ſo überzeugenden Beweis nicht länger zweifeln. Aber was mochte es wohl bedeuten? Sie ſchritt langſam über den Hof hin, trat näher und ſah wirklich, daß im Keller unten ein Licht brannte. Sie neigte ſich hinab und unter⸗ ſuchte das Gitter. Es war im Verlauf der Jahre noch tiefer in die Erde eingeſunken. Die ehemaligen Fenſterſcheiben exiſtirten indeſſen nicht mehr, und der Wind heulte in der Oeffnung. Sie konnte jetzt nicht mehr bezweifeln, daß ſich unten auch Menſchen be⸗ finden mußten; aber ſie wollte ſich doch genau davon überzeugen, ehe ſie andere Leute dazu rief. Sie hatte von Daniel gehört, daß er einen entflohenen Staatsgefangenen verfolge, und dadurch entſtand bei ihr natürlich der Gedanke, derſelbe habe ſeine Zu⸗ flucht in den Keller genommen, obſchon ſie nicht be⸗ greifen konnte, wie er hineingekommen ſei. Noch voll von Unwillen gegen ihren Sohn, kam ſie jetzt auf den Gedanken, ihn dadurch zu zermalmen, daß ſie


