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Die Patrouille hatte ſich indeß noch nicht ent⸗ fernt, als Frau Schedvin mit aufgeregter und ver⸗ ſtörter Miene hereinkam.
Unzufrieden mit der ganzen Welt, wie ſie war, fuhr ſie erſchrocken von ihrem Platze auf, als die Soldaten bei ihrer Ankunft ſo fürchterlich ans Thor pochten. Eine Weile glaubte ſie, daß, wie gewöhn⸗ lich, einer der Schmiedegeſellen öffnen würde; aber als das Gepolter andauerte, ging ſie voll Zorn und Aerger ſelbſt hinab, um ſich über die Urſache des ungewöhnlichen Lärms zu erkundigen. Zu ihrem großen Verdruß entdeckte ſie jetzt ihren Sohn an der Spitze der Unruheſtifter, und alle ſeine Vorſtellun⸗ gen, daß er ſeiner Ordre gemäß nicht anders han⸗ deln könne, ja ſogar, im Fall man ihm den Eintritt verweigerte, genöthigt ſein würde, mit Gewalt ein⸗ zubrechen, vermochten das übellaunige Weib nicht zu beſänftigen. Aber Daniel betrachtete ſich jetzt we⸗ niger als Sohn, denn als Patrouillenführer, der auf höheren Befehl handeln müſſe; er ſtellte einen Poſten an die Thüre, durchſuchte den Hof, dann trat er ruhig und pflichtgemäß in die Schmiede ein.
Frau Schedvin konnte jedoch ihren Aerger über dieſes Benehmen nicht bemeiſtern. Die kalte Hal⸗ tung, die Daniel angenommen, hatte ſie ganz beſon⸗ ders verdroſſen. Noch niemals war er ihr ſo be⸗ gegnet. In ſeiner Pflichterfüllung erblickte ſie eine höhniſche Verachtung, welche ſie nicht zu ertragen vermochte. Sie wartete daher im Thorweg, bis er aus der Schmiede herauskäme, und wollte dann ihren ganzen Zorn über ihn ausſchütten. Aber während ſie noch daſtand, entdeckte ſie Etwas, das ihre Auf⸗


