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ſprühten, erhellt. Einen Augenblick verzagte Alexan⸗ der und Claras Brief brannte ihn auf der Bruſt, aber bald leuchtete wieder ein Strahl in ſeiner Seele.
„Ein Wort, Daniel,“ bat er.„Noch kennt Nie⸗ mand außer uns beiden das Geheimniß, Du ſagſt, Du habeſt eine Beförderung zu erwarten?“
„Ja.“
„Aber haſt Du etwa die Perſon vergeſſen, welche Dir den Ring ſchenkte, den Du an Deiner Hand trägſt?“
„Die Königin?“
„Der Mann, den Du verhaften willſt, iſt einer der Freunde der Königin.“
„Nicht möglich. Man hat mir vielmehr geſagt, er ſei einer der Feinde des Vaterlandes.“
„Aber wenn ich dies beweiſen kann, daß er einer der Freunde der Königin iſt?“
„Davon kannſt Du mich nicht überzeugen.“
„So glaub' es Deiner Schweſter.“
„Sie iſt ein närriſches Kind.“
„Lies dieſen Brief.“
Und Alexander reichte ihm das Schreiben ſeiner Schweſter.
„Wahrhaftig,“ ſagte Daniel, als er den Brief geleſen hatte,„ich ſehe, daß meine Schweſter ſich er⸗ frecht hat, im Namen der Königin eine Freiſtatt für den Ueberbringer von Dir zu verlangen, aber das beweist Nichts. Du weißt ſelbſt am Allerbeſten, daß man auf Clara's Geplauder nicht ſonderlich viel hal⸗ ten kann.“
Alexander fühlte ſich beleidigt.


