Teil eines Werkes 
15. bis 19. Bändchen (1856)
Entstehung
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aber zum Henker, was ſehe ich? Ich glaube, Du haſt Deine ganze Compagnie mitgebracht...“

„Ohne Scherz, Alexander, dießmal komme ich in einer Dienſtangelegenheit.“

„Zu mir?“

„Die Sache iſt die. Es iſt heute ein Staatsge⸗ fangener aus ſeiner Haft entſprungen, und wir haben bis an das Eckhaus hier ſeine Spur verfolgt, da aber iſt er uns auf einmal aus den Augen ent⸗ ſchwunden; da wir nun zu gleicher Zeit die Haus⸗ thüre hier raſch zuſchlagen hörten, ſo ſind wir auf die Vermuthung gekommen, er habe hier eine Zu⸗ flucht geſucht. Wir klopften alſo mit den Kolben, aber Du hörteſt Nichts.“

„Wenn die Schlegel gehen, Daniel, dann hört ein Schmied Nichts, ſo wenig als der Auerhahn, wenn er falzt. Aber wie konnteſt Du in dieſer Fin⸗ ſterniß und bei dieſem dicken Schneefall eine Menſchen⸗ ſpur verfolgen? Draußen ſieht man ja kaum die Hand vor ſeinen Augen.“

„Hat man den Teufel einmal auf's Korn genom⸗ men, ſo läßt man ihn nicht ſo bald los. Der Dienſt ſpornt auch wunderbar. Ich war auf der Schloß⸗ wacht, als die Flucht gemeldet wurde. Nachdem der Lieutenant den andern Wachen Ordres zugeſchickt hatte, rief er mich herein.— Daniel, ſagte er, Du biſt ein flinker Satan, aus dem man Etwas machen kann. Wir alle haben unſere Augen auf Dich ge⸗ heftet, und die Korporalsepauletten, vielleicht noch mehr, ſind Dir ſicher, wenn Du Dich jetzt als ein tüchtiger Kerl zeigſt. Höre mich aufmerkſam an. Ich habe einen Wink erhalten, wo der Gefangene Schutz

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