Teil eines Werkes 
15. bis 19. Bändchen (1856)
Entstehung
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24 Ihre politiſchen Anſichten nach alt ſchwediſcher Manier

einzuklopfen, denn bei ſolchen Gewürzen, wie Sie an⸗

wandten, wäre er ſicherlich in den herrlichſten Ochſen, einen wahren Reichstagsochſen verwandelt worden; aber bei der gegenwärtigen Sachlage müſſen Sie ſich jetzt mit weiſer Ergebung in Ihr Schickſal fügen, und mir erlauben, ein gutes Geſchäft mit Ihnen zu machen.

Weder Schecta noch Larsſon antworteten. Sie verdoppelten blos ihre Schritte. Man traute damals andern Leuten nicht ſonderlich viel Gutes zu, und die Abſichten, die der Unbekannte ausgeſprochen, hatten juſt nichts Unwahrſcheinliches. So lange eine Partei die Macht beſaß, und man ihr angehörte, traute man ihr auch; aber unter Privatperſonen be⸗ ſtand kein Vertrauen mehr, die Corruption hatte es gänzlich untergraben. Man hielt ſich an einem poli⸗ tiſchen Fahnenzipfel feſt, aber man ſetzte keinen Glauben in die Ehre und Redlichkeit Anderer. Seit Carls XII. Zeiten hatte das politiſche Leben zu viele Abgründe eröffnet, als daß man darin nicht ſchreck⸗ liche Warnungen hätte erblicken müſſen.

Aber, meine lieben Herren, begann der Fries⸗ rock wieder,Sie ſind doch verwünſcht langweilig. Zwei ſo angeſehene Männer, wie Sie, ſollten doch auch etwas unterhaltender und intereſſanter ſein können. Ich ſuche meine Worte möglichſt pikant zu ſetzen, und biete Alles auf, um Ihnen Freude zu machen, aber ich kann kein Wörtchen über Ihre Lip⸗ pen locken. Vielleicht wünſchen Sie, daß ich von Silfverhjelm ſprechen ſoll? Ich kann Sie verſichern, daß er, obſchon er ebenſoviel Kummer hat, wie Sie,