Teil eines Werkes 
15. bis 19. Bändchen (1856)
Entstehung
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hjielm glaube ich eine Totalſumme von wenigſtens 9000 Thalern zu beſitzen. Nicht wahr, ein recht ſchönes Geſchäft, ganz abgeſehen von der Ehre, die dabei zu gewinnen iſt?

Während der Unbekannte ſprach, lief Schecta und Larsſon einmal um's andere der kalte Schweiß über den Rücken. Vergebens fragten ſie ſich, wer er ſein und woher er kommen möge. Dieſer diabo⸗ liſche Plan machte ihre Gedanken erſtarren.

Sie, Schecta, fuhr der Unbekannte fort,ſind nicht eigentlich mit Diogenes ſelbſt, wohl aber mit ſeinem nicht minder berühmten Faſſe zu vergleichen, denn mitunter poltern Sie mit dem einen oder an⸗ dern Einfall ſo heraus, als ob wirklich ein echt cyni⸗ ſcher Geiſt wenigſtens einmal in Ihnen gelegen und ſich geſonnt hätte. Beurtheile ich Sie vielleicht nicht richtig? Unſere Zeit iſt ja überhaupt blos ein Ge⸗ ſchnarche oder Gähnen, im Vergleich mit der Herr⸗ lichkeit früherer Zeiten. Das ganze Menſchengeſchlecht um uns her ſcheint mir ſo auszuſehen, als ob es blos ſeinen Rauſch von den luculliſchen Genüſſen aller entſchwundenen Größe ausſchlafen wollte. Bedenken Sie, wie es in ſeinem Katzenjammer, oder wenn es wieder nüchtern geworden iſt, dreinſchauen wird. Ja, ich ſage es noch einmal, die Geſellſchaft iſt jetzt nur noch ein taumelnder Schatten der Vorzeit. Verglei⸗ chen Sie einmal die römiſchen Senatoren mit den unſrigen. Letztere ſehen beſtändig aus, als ob ſie ſich an nichts Anderes erinnerten, als daß die Gänſe es waren, die das Capitol retteten. Aber um auf Sie zu kommen, Larsſon, ſo bedaure ich aufrichtig, daß es Ihnen nicht gelungen iſt, dieſem Hakansſon