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Alma las den Schluß.
Puke meldete darin, daß er die Reiſe nach Berlin ohne Abenteuer zurückgelegt habe, daß ihn aber von allen Seiten ein böſer Genius zu umſchweben ſcheine, ſeit er dieſe Stadt betreten, daß er Mühe gehabt, Audienz bei dem König zu erhalten, daß er auf alle mögliche Arten aufgehalten worden ſei, daß er auf den Hoftreppen in Berlin mehr Widerwärtigkeiten ausgeſtanden, als bei allen ſeinen Feldzügen, daß er Befehl erhalten habe, ſeine Rückreiſe aufzuſchieben, und daß er nicht wiſſe, wenn er ſie antreten könne.
„Das Alles ſtimmt mit dem Schreiben überein,“ bemerkte die Königin.„Da ſieh ſelbſt.“
Alma las:
„Meine Zeit geſtattet mir blos einige wenige Worte über Capitän Puke beizufügen. Ich folge ihm
wie ſein eigener Schatten, ich hefte mich an ſeine
Ferſen. Glücklicher Weiſe war er— ich glaube, in Angelegenheiten der Königin— in Hamburg auf⸗ gehalten worden, ſo daß ich bald genug nach Berlin kam, um durch den ſchwediſchen Geſandten ſeiner hohen Miſſion entgegenzuarbeiten. Er wird, das kann ich verſichern, keine Urſache haben, große Lob⸗ lieder auf ſeine Reiſe zu ſingen. Dem Courier, welchen der König heute nach Stockholm abſchickt, folgt mein Bedienter dicht auf den Ferſen. Ich kenne das Schreiben des Königs, einer ſeiner Privatſecre⸗ täre, der uns angehört, hat mir eine Abſchrift da⸗ von verſchafft, die ich hier beiſchließe. Es iſt darin von großen Ereigniſſen die Rede, die unvermeidlich eintreffen müſſen, und dann folgen einige Ausdrücke, die zur Entſchloſſenheit und Vorſicht mahnen. Daß


