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ſammlung Gericht über ihn gehalten werden ſoll. f
Und da nun der Fuchs hört, daß ein Reichstag aus⸗ geſchrieben iſt, ſucht er aus Furcht vor Strafe ſich durch Hinterliſt Freunde zu ſchaffen, geht eine Ver⸗ bindung mit andern Verbrechern ein, legt Pläne an, verkauft das allgemeine Wohl und kauft das allge⸗ meine Weh, verdreht Geſetz und Recht, breitet Ge⸗ rüchte aus, welche die Königsmacht kränken, z. B. daß der König nach Alleinherrſchaft trachte, verſchafft ſich durch ſolche Umtriebe eine große Mehrheit und nennt denjenigen, der ſeiner Argliſt entgegentreten will, einen Schelm. Dadurch werden die Thiere zum Groll und Haß gegen die Obrigkeit verführt, und obſchon Niemand von einer Gefahr weiß, ſo ſchreit man doch von allen Seiten, das allgemeine Wohl ſei bedroht. Der Löwe, darüber beſtürzt, hält eine Rede an die Thiere, ſtellt ihnen vor, wie er ohne Trug und Liſt zur Krone gekommen ſei, wie er ſie ſodann mit Mühe und großer Beſchwerde getra⸗ gen, in welch' einer mißlichen Zeit er den Scepter übernommen, als Gewalt, Unrecht und gegenſeitige Zerſtörungsſucht unter den Thieren vorgeherrſcht, wie er die Regierung verwaltet und während der⸗ ſelben Nichts gegen ſeine Verſicherung gethan habe, nebſt mehreren beſondern Vorſtellungen. Die Thiere laſſen ſich dadurch zu größerer Sanftmuth bewegen und vereinigten ſich zu dem Beſchluß, keinen Arg⸗ wohn zu hegen, der ihren König verletzen könnte, worauf Alles nach Geſetz und Billigkeit abgemeſſen wird. Die Fabel ſchließt damit, daß die Thiere an der dem König übertragenen Gewalt ihr Wohlge⸗


