Teil eines Werkes 
9. bis 14. Bändchen (1856)
Entstehung
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ſtände nöthig gefunden haben, zur Ver⸗

theidigung ihrerReligion, Freiheit, Wohl⸗

fahrt und Sicherheit etwas Weiteres feſt⸗ zuſetzen.

Sobald der König mit der ihm übertragenen Gewalt, ſie mag nun mehr oder weniger beſchränkt ſein, unzufrieden iſt und die größere Machtvollkom⸗ menheit ſeiner Vorgänger für ſich in Anſpruch nimmt, ſo bricht er ſeinen Eid und ſeine Verſicherung.

Aber die Königin lächelte gleichwohl dazu, wenn auch nicht ohne einige Bitterkeit.

Einige Tage ſpäter circulirten unter ihren Freun⸗ den etliche Exemplare einer neuerſchienenen Fabel: Der Löwe und die Thiere, die ſehr handgreifliche Anſpielungen enthielt.

Die Prozeßakten ſtellen ihren Inhalt folgender⸗ maßen dar:

Was die eigentliche Art und die Einrichtungen der Fabel betrifft, ſo ſtellt ſie eine Regierung unter den Thieren vor, die, um die Gewaltthätigkeit und Tyrannei unter ſich zu dämpfen, eine ſolche einſetz⸗ ten und zu dem Ende den Löwen als König erwähl⸗ ten, der ſeine Verſicherung gab, durch Gnade und Recht für die Wohlfahrt eines Jeden zu ſorgen, worauf die Thiere ſich eidlich verpflichteten, die Macht und die Rechte des Königs als ihr einziges Glück zu betrachten. Sodann werden die allerbeſten Ge⸗ ſetze ausgefertigt, denen man im Anfang nachlebt, die aber ſpäter übel gedeutet werden und die laſter⸗ hafte Geſinnung des Fuchſes nicht zu dämpfen ver⸗ mögen, ſondern ihm ein Deckmantel für Betrug und Gewalt werden, worauf in einer allgemeinen Ver⸗