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men. Sie haben alſo alles Recht, Herr Graf, mich wegen meines närriſchen Einfalls auszulachen. Zu meiner Entſchuldigung will ich indeß noch anführen, daß ich einen Augenblick einen entfernten Gedanken an Ihren Verwandten, den Grafen Creutz, hatte, der, wie ich zu wiſſen glaube, ein Jugendfreund des Grafen Brahe war; aber jetzt liegt natürlich eine große Kluft zwiſchen ihnen; der Eine iſt der erklärte Günſtling der Königin und war neulich Kandidat für den Landesmarſchallsſtab, während der Andere, Graf Creutz, immer noch blos Gardelieutenant iſt... überdies...“
„Ueberdies?“ 7
Ohne ſeine Worte beſonders zu betonen, ſprach er ſie langſam aus und zog ſie gewaltig hinaus.
„Ueberdieß... aber ich hoffe, daß Sie meine Aufrichtigkeit nicht mißdeuten werden... überdies ſoll ſich Graf Creutz nicht für die Politik intereſſiren; man ſagt, er ſei ein Bischen einfältig.“
Creutz hatte dieſen Angriff nicht erwartet; aber das war auch mehr, als er ertragen konnte. Er vergaß jetzt ſeine angenommene Rolle und ſtand mit einem einzigen Schritt im äußern Zimmer bei Ehren⸗ preutz und Pechlin. Es iſt unmöglich, die Gedanken des Letzteren zu errathen, aber ſeine Miene zeugte von der größten Ueberraſchung.
„Wie, Herr Graf, Sie hier?“
Chrenpreutz befand ſich in ſichtlicher Verlegen⸗ heit. Creutz heftete einen herausfordernden Blick auf Pechlin.
„Herr Baron,“ begann er, verſtummte aber ſo⸗ gleich wieder. Er erinnerte ſich der Subordinations⸗


