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halten, ihr kindiſches Gebahren bei Zeiten aufzu⸗ decken. Ich bin überzeugt, daß Sie, Herr Graf, meine Aufrichtigkeit zu würdigen wiſſen, und noch mehr, daß Sie auch Amanda entſchuldigen werden.“
„Seien Sie davon überzeugt, Baron; ich bin dankbar... ſehr dankbar.“
Chrenpreutz warf dabei einen neugierigen Blick auf Pechlin; er hoffte Mittheilungen von der höch⸗ ſten Wichtigkeit zu empfangen und dachte, daß eine Gelegenheit wie dieſe vielleicht nicht ſo bald wieder⸗ kehren würde. Der kleine Umſtand, daß er Pechlin über's Ohr gehauen und ihm ganz falſche Ideen beigebracht zu haben glaubte, ſchmeichelte ihm nicht blos, ſondern flößte ihm ſogar die größte Zuver⸗ ſicht ein.
„Aber, Baron,“ fuhr er alſo fort,„ich bin Ihnen nicht blos dankbar, ſondern ich möchte auch gar zu gerne von Ihnen vernehmen, wie Sie glauben, daß man die ganze Frage behandeln muß. Nehmen wir einmal an, Fräulein Creutz liebe Puke und“— hier nahm er eine Priſe—„und daß auch ich und ihr Bruder dieſe Verbindung wünſchen; wie ſoll man da Amanda veranlaſſen, ihre Pläne aufzugeben? Sie kennen den Bruch, welchen das Schreiben des Königs an die Stände zwiſchen ihm und den Herren Reichsräthen hervorgerufen hat; Sie wiſſen auch, daß das ganze Land gegenwärtig von, ich möchte beinahe ſagen, revolutionären Brennſtoffen angefüllt iſt. Sie ſehen ferner ein, daß dieſe Gährung bis zu irgend einem Extrem gehen wird, wofern nicht die eine oder andere Partei nachgibt. Sie können nicht verlangen, daß die Vertreter der Nation der
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