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Chrenpreutz nahm eine Priſe und bewegte ſich wieder auf ſeinem Stuhl hin und her.
„Ganz richtig,“ antwortete er,„ganz richtig; in demſelben Maß, wie ich Puke liebe... ganz richtig.“
„Aber dabei bleibt es nicht ſtehen,“ fuhr Pech⸗ lin fort;„denn ſollte Amanda auch in einer Sache keinen Erfolg haben, ſo glückt es ihr vielleicht beſſer mit einer andern, auf welche ich Ihre Aufmerkſam⸗ keit gleichfalls lenken muß.“
„Sprechen Sie, Baron, ich bin ganz Ohr. Welche andere Sache haben Sie im Auge?“
„Ich meine, daß ſie die zärtlichen Bande zer⸗ reißen könnte, welche Fräulein Creutz und Capitän Puke ſo innig vereinigen, und die Ihnen, Herr Graf, ſo große Freude machen.“
Der Leſer mag ſelbſt rathen, in wie weit Pech⸗ lins Annahme, daß Chrenpreutz ſich über Alma's Verbindung mit Puke freue, ihre Richtigkeit hatte, oder ob dieſe Vorausſetzung blos ein Umſchweif war,
zmittelſt deſſen er das Geſpräch um ſo leichter in das von ihm gewünſchte Geleiſe zu bringen hoffte.
Ehrenpreutz beugte ſich in ſeinem Stuhl vor. Pechlins Gerede wurde ihm immer intereſſanter.
„Die Sache iſt nämlich die,“ fuhr Pechlin nach einer kurzen Pauſe fort,„Amanda liebt...“
„Sie liebt Puke,“ fiel Chrenpreutz ein.
Er errieth das Geheimniß.
Creutz konnte ſich einer Bewegung nicht erweh⸗ ren; Pechlins lauſchendes Ohr nahm ſie augenblick⸗ lich wahr.
Dieſe Mittheilung gab Chrenpreutz und Creutz


