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verrathen. Seine Aufmerkſamkeit ſteigerte ſich zur Verwunderung, als er hörte, daß das Geſpräch ſeine Schweſter zu betreffen anfing.
„Ich ſehe ein,“ fuhr Pechlin fort, der die Wir⸗ kung ſeiner Worte nur allzu gut bemerkte,„ich ſehe wohl ein, Herr Graf, daß man mir eine ſolche Ein⸗ miſchung in Ihre Familienangelegenheiten als Ver⸗ meſſenheit auslegen könnte, zumal da ich vermuthe, daß Sie dieſe Combination noch geheim zu halten wünſchen; aber bei dem Charakter und den Plänen Amanda'’s halte ich es für meine Pflicht als ehr⸗ licher Mann, Sie über die Urſache ihres übertrie⸗ benen Grolls wider den Hof aufzuklären.“
Während Pechlin ſprach, hatte er auch ein Ohr für das innere Zimmer, und es war für ihn ganz klar, daß Creutz ſich da befand.
Ehrenpreutz, der die wahre Urſache von Amanda's Haß und Feindſeligkeit zu erfahren wünſchte, ſchenkte den letzten Aeußerungen Pechlins ein geneigtes Ohr. Als daher die erſte augenblickliche Ueberraſchung vorüber war, glaubte er ſeinem ſchlauen Gegner eine kleine Falle legen zu müſſen.
„Nun ja,“ antwortete er,„ich glaube wirklich, daß Fräulein Creutz und Capitän Puke einander ein Bischen lieb haben... das iſt ja nichts Ungewöhn⸗ liches unter jungen Leuten... inzwiſchen weiß der Himmel, was in Zukunft daraus werden mag. Sie ſind jedoch ein merkwürdiger Mann, Baron; Nichts kann Ihnen verborgen bleiben. Sie ſagen, Sie hätten unſer Geheimniß vom Publikum erfahren; aber, beſter Baron, Sie wiſſen mehr als das Publi⸗ kum; ich möchte beinahe ſagen, Sie ſind ſelbſt ein


