Teil eines Werkes 
9. bis 14. Bändchen (1856)
Entstehung
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nach ſeinem Tod kam das Mädchen zurück, und da habe ich mich mit brüderlicher Freundſchaft und dem Ernſt eines älteren Mannes ihrer angenommen.“

„Sie haben auch Chre von ihr,“ bemerkte Ehren⸗ preutz blinzelnd.

„Es iſt nicht ohne; aber jetzt iſt das arme Kind verliebt, bis über die Ohren verliebt geworden, wie es den Mädchen gewöhnlich geht, und da weiß ſie nicht mehr, was ſie thut oder ſagt. Ich komme deß⸗ halb hieher, um Sie vor ihr zu warnen, Herr Graf.“

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„Ich denke doch, daß Fräulein Creutz verlobt iſt.“

CEhrenpreutz rückte ſeinen Stuhl. Er hatte nicht erwartet, daß Pechlins Beſuch einer Familienange⸗ legenheit gelten, und am allerwenigſten, daß er einen ſo kitzligen Gegenſtand berühren würde.

„Verlobt?“ wiederholte er blos.„Davon weiß ich Nichts.“

„Ei wie? Man hat mir doch geſagt, Fräulein Creutz ſei mit dem Capitän Puke verlobt.“

CEhrenpreutz machte eine ſo heftige Bewegung, daß er beinahe vom Stuhle fiel.

„Wer hat Ihnen dieſen Bären aufgebunden?“

„Das Publikum, Herr Graf, das Publikum, das Alles weiß.“

„Das Nichts weiß, wollen Sie ſagen, Baron; aber was haben wir hier mit dieſer Verlobung zu ſchaffen?“

Creutz lauſchte im innern Zimmer auf jedes Wort. Er hatte ſich auf einen Stuhl geſetzt und wagte ſich nicht zu bewegen, um ſeine Anweſenheit nicht zu