Teil eines Werkes 
9. bis 14. Bändchen (1856)
Entstehung
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Amanda recht und ſchlecht ſeine Schildwache, ſein Ohr, ſein Sprachrohr, kurz und gut, ſeine Spionin iſt...

„Aber wen meinen Sie denn, Onkel?“

„Pechlin.“

„Pechlin?“

Weiter kamen ſie nicht, denn in dieſem Augen⸗ blick trat der Bediente ein und meldete den Baron Pechlin. Creutz und Chrenpreutz ſahen einander ver⸗ wundert an.

„Führe ihn herein.“

„Er kommt wirklich jetzt ganz gelegen,“ bemerkte Creutz, nachdem der Bediente ſich entfernt hatte. „Wir werden Gelegenheit haben, ihn auszuforſchen.“

„Ich glaube nicht, daß Du der Mann dazu biſt,“ verſetzte Chrenpreutz.„Zieh⸗ Dich lieber in's Neben⸗ zimmer zurück und laß mich mit ihm allein. Du kannſt die Thüre ein wenig offen laſſen.“

Pechlin hatte ſchon im Vorzimmer von dem Be⸗ dienten erfahren, daß Creutz bei Ehrenpreutz war.

Als er in's Zimmer trat, fand er Ehrenpreutz an ſeinem Schreibtiſch und eben die Feder eintunkend. Da Chrenpreutz ſich ſtellte, als ob er ſeinen Gaſt nicht ſogleich bemerkte, ſondern von wichtigen Ge⸗ ſchäften in Anſpruch genommen wäre, ſo warf Pech⸗ lin einen Blick um ſich und bemerkte dabei alsbald, daß die Thüre in's innere Zimmer, wohin Creutz ſo eben abgetreten war, nicht ruhig ſtand, ſondern ſich langſam in ihren Angeln bewegte. Indem er dieſen Umſtand mit der angeblichen Geſchäftsvertiefung des Grafen zuſammenhielt, zog er daraus den Schluß,