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Mit einem Feuereifer, der bei ihm nicht ganz gewöhnlich war, griff er in die politiſchen Kämpfe des Tages ein. Der ganze Rath hatte ſich, Mann für Mann, voll Entſchloſſenheit gegen die königliche Eingabe an die Stände erklärt, aber Ehrenpreutz lebhafter als irgend ein Anderer. Man hätte glau⸗ ben können, er halte den ganzen Einſatz ſeines Le⸗ bens auf dieſen einzigen Wurf. Bei ſeiner aufrich⸗ tigen Anhänglichkeit an die beſtehende Staatsverfaſ⸗ ſung war darin Nichts zu tadeln. Seine Privatin⸗ tereſſen verſchmolzen gänzlich mit den allgemeinen Intereſſen.
Chrenpreutz ſaß in dem Augenblick, wo wir jetzt bei ihm eintreten, bequem auf ſeinen Sopha zurück⸗ gelehnt. Creutz war ſo eben gekommen und hatte etliche Numern des„ehrlichen Schweden“ mit⸗ gebracht, einer in zwangloſen Heften erſcheinenden Zeitſchrift, welche durch die Gewandtheit und dialek⸗ tiſche Schärfe, womit ſie'die wichtigeren Tagesereig⸗ niſſe im Sinn der beſtehenden Staatsverfaſſung, d. h. mit ſtrenger Feſthaltung des Geiſtes ſowohl, als des Buchſtabens derſelben, erläuterte, unerhör⸗ tes Aufſehen erregte.
„Ein ehrlicher Schwede“ beſchäftigte ſich jetzt mit dem im Ständeſaal ausgebrochenen Streit zwiſchen dem König und dem Rath, fortwährend in der Vor⸗ ausſetzung, daß die Freiheit bedroht ſei und die Grundgeſetze in Gefahr ſtehen, vom König mit Füßen getreten zu werden.
Aber den Ereigniſſen auf eine möglichſt natür⸗ liche Art den erforderlichen hiſtoriſchen Hintergrund zu geben, beſprach die Zeitſchrift vor allen Dingen die


