Teil eines Werkes 
9. bis 14. Bändchen (1856)
Entstehung
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Die zwei Andern blieben ſtehen und ſahen ihm nach.

„Beim Himmel,“ ſagte der Eine,„das war der Graf Ehrenpreutz: ich hatte ihn Angeſicht vor Ange⸗ ſicht. Wohin kann er um dieſe Stunde und auf die⸗ ſem Weg gehen wollen?“

„Graf Ehrenpreutz?“ wiederholte der Andere. „Laſſen Sie uns umkehren und ihm folgen. Ich habe noch von alten Zeiten her einige Geſchäfte mit dem Mann abzumachen.“

„Alte Geſchäfte,“ verſetzte der Erſtere,„ſoll man nicht um dieſe Stunde abmachen; alſo laſſen Sie uns gehen.“

Das Geſpräch wurde ganz leiſe geführt, aber doch laut genug, daß unſre zwei Leibtrabanten, die dicht dabei an eine Bretterwand gelehnt ſtanden, jedes Wort hören mußten.

Die beiden Sprechenden gingen hierauf weiter, aber in dieſem Augenblick— ſie hatten heute Un⸗ glück— ſah man eine vierte Perſon durch das Thor hereintreten. Trotz der Finſterniß muß jedoch der Neueingetretene ſogleich bemerkt haben, daß Leute auf ihn zukamen, denn er ging gerade auf ſie

„Gehorſamſter Diener, meine Herren, gehorſam⸗ ſter Diener,“ ſagte er, gleich als hätte er ſie beim hellſten Tageslicht geſehen,„ich bin ein alter Mann, aus Schonen hergereist, unbekannt in Stockholm, hieher verirrt, habe keine Freunde, weiß nicht wohin ich gehen ſoll; ſagen Sie mir, liebe Herrn, führt dieſer Weg nicht in's Schloß hinauf? Möchte gerne ſchauen, wie es in der Finſterniß ausſieht, liebe ſehr