Teil eines Werkes 
9. bis 14. Bändchen (1856)
Entstehung
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monſtration zu Gunſten des Senats zu hintertreiben, vollkommen gelungen, und ſie hofften jetzt, die Schöne werde ſie, zum Dank für ihre Dienſtleiſtung, in wei⸗ tere Geheimniſſe einweihen.

„Wenn nicht der Teufel ſelbſt ſeine Hand im Spiele hat,“ ſagte Wallenſtjerna,„ſo werden wir ſie doch heute Abend dahin bringen, daß ſie uns das Räthſel löst.“

„Still,“ flüſterte Hermelin,„es kommt Jemand, ſtill!“

„Es ſind Männer... ſtill...“

Es kamen wirklich zwei Perſonen die Schloßtreppe herab.

„Kehre Dich um, Wallenſtjerna,“ flüſterte Her⸗ melin wieder,„da kommt noch ein Dritter.“

In dieſem Augenblick ſah man von der Schiff⸗ brücke her eine dritte Perſon durch das Gatterthor hereinkommen.

Wallenſtjerna und Hermelin zogen ſich weiter zurück.

Die drei Unbekannten, von denen zwei aus dem Schloß kamen, während der dritte dahin gehen wollte, waren dicht in ihre Mäntel gehüllt, und dieſer Um⸗ ſtand machte ſie unkenntlich.

Wallenſtjerna und Hermelin gaben einander ein Zeichen.

Die Unbekannten, die von entgegengeſetzten Sei⸗ ten herkamen und einander nicht bemerkten, ſtießen in dieſem Augenblick heftig zuſammen.

Der vom Thor her kommende brummte verdrieß⸗ lich einige Worte, ſetzte aber dennoch mit vermehrter Schnelligkeit ſeinen Weg fort.

Ridderſtad, Luiſe Ulriken's Hof. III. 4