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Königin ſelbſt vor ihnen ſtehen könnte, wußten ſie nicht mehr recht, was ſie thun ſollten.
„Gebieten Sie über uns,“ erklärte Wallen⸗ ſtierna,„wir wollen Ihnen ohne alle Bedingungen gehorchen.“
„So befehle ich Ihnen,“ verſetzte die Dame, in⸗ dem ſie den Schleier noch dichter um ſich zog,„daß Sie niemals zu erforſchen ſuchen, wer ich bin und in welcher Abſicht ich hieher komme.“
„Weiter... weiter...“
„Ich befehle weiter...“
Die Dame ſchien ſich immer beſſer in ihre Rolle hineinzufinden..
„Ich befehle Ihnen weiter,“ fuhr ſie fort,„mir jetzt freien Durchgang zu laſſen.“
„Halt, meine Gnädige,“ erdreiſtete ſich indeß Wallenſtjerna zu rufen,„das iſt gegen unſere Ueber⸗ einkunft; als Ihre Schutzwache müſſen wir wiſſen, wann Sie kommen und wann Sie gehen.“
Die Dame antwortete nicht ſogleich: entweder fühlte ſie ſich durch die Hartnäckigkeit der beiden Of⸗ fiziere in Verlegenheit geſetzt, oder ſie überlegte, was ſie ſagen ſollte.
„Sie unterwerfen ſich alſo unbedingt meinen Befehlen?“ 5
„Jd.“
„Ohne zu fragen, wer ich bin?“
„Wir wiſſen, daß Sie eine Dame ſind, und das iſt genug.“
„Wohlan denn,“ ſagte ſie,„ich weiß, daß Sie Offiziere und Chrenmänner ſind.“
„Gut... 3


