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„Ich muß manchmal eine Perſon hier treffen.“
„Wie oft?“
„Manchmal jeden zweiten, manchmal jeden Abend. Wollen Sie ſich hier einſtellen und darüber wachen, daß mich Niemand überraſcht?“
„Um welche Zeit?“
„Um dieſelbe wie heute Abend... aber Sie müſſen ſich zwanzig Schritte entfernt halten.“
„Es gilt.“
Wallenſtjerna und Hermelin zogen ſich auf die Seite.
Sobald die Unbekannte an ihnen vorbeige⸗ kommen war, beſchleunigte ſie ihre Schritte immer mehr.
Dieſes Abenteuer erregte das lebhafteſte In⸗ tereſſe unſerer beiden Freunde und gab ihnen viel zu denken.
„Wer mag wohl die Unbekannte ſein?“ wurde die ſtehende Frage zwiſchen ihnen;„iſt es viel⸗ leicht...“
Bald rieth man auf die Gräfin Brahe, bald auf die Gräfin Hard. Etwas Geringeres als eine Gräfin ſchien ſie nicht ſein zu können. Sogar die Königin ſelbſt wurde in den Bereich ihrer Vermuthun⸗ gen gezogen.
„Aber bedenk doch, Wallenſtjerna,“ bemerkte Hermelin,„wenn dieſe Dame blos eine Kammerjung⸗ fer oder etwas Aehnliches wäre.“
Wallenſtjerna zuckte die Achſeln.
„Wenn es ſich ſo verhielte, nun ja... was wäre es weiter... Weib iſt Weib. Ohnehin trifft man unter dem reſpektabeln und ſehr angenehmen


