Als Wallenſtjerna und Hermelin gleichwohl hart⸗ näckig darauf beſtanden, daß ſie ihren Namen ange⸗ ben müſſe, ſo verlor ſie die Geduld.“
„Lieutenant Wallenſtjerna und Baron Hermelin,“ ſagte ſie jetzt zu ihnen,„ich befehle Ihnen, mich los⸗ zulaſſen.“
Als die beiden Freunde hörten, daß ſie erkannt waren, ſo bekam das Abenteuer einen andern Cha⸗ rakter. Der befehlende Ton, womit ſie ihren Wunſch ausſprach, imponirte auch.
„Laß ſie gehen,“ flüſterte Hermelin,„es iſt eine vornehme Dame.“
Wallenſtjerna war bald derſelben Meinung und wollte ſeine Unart wieder gutmachen.
„Wir ſind zwei muntere Jungen,“ ſagte er,„die niemals ein Frauenzimmer beleidigen; aber Sie müſſen ſelbſt geſtehen, daß es ſehr hart iſt, nicht erfahren zu dürfen, wer Sie ſind. Erlauben Sie mir, Ihnen einen Vorſchlag zu machen. Sie haben hier ein Rendezvous.“
„Mein Herr...“.
„Du ſprichſt Dich um Deinen Kopf,“ flüſterte Hermelin wieder.„Ich glaube die Stimme zu er⸗ kennen. Es iſt entweder die Gräfin Hard oder die Gräfin Brahe oder...“.
Sie haben ein Rendezvous hier,“ fuhr Wallen⸗ ſtjerna jedoch fort,„und das von heute Abend iſt ſicherlich weder das erſte, noch das letzte. Wollen Sie uns erlauben, Ihre Schutzwache zu werden?“ „Meine Schutzwache?“
Der bisher etwas ängſtliche oder ſtrenge Ton


