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ſtill war, unbemerkt hinausſchleichen wollen und hiezu den Luchshofweg gewählt. Als ſie in den Hof hin⸗ abkamen, ſahen ſie am Rand des Horizonts einen Schatten vor ſich, der die Umriſſe einer Frauenzim⸗ mergeſtalt zeigte, die mit einem Nastuch gegen die Schiffbrücke hinaus zu winken ſchien. Sie eilen alſo raſch voran. Hermelin unterſucht das Terrain gegen die Schiffbrücke zu und ſieht einen Mann haſtig ſich entfernen. Wallenſtjerna dagegen macht ſich an das Frauenzimmer, aber ſie läßt, gleich als ob ihr das Dunkel nicht undurchdringlich genug ſchiene, ihren Schleier fallen. Wallenſtjerna, der ſich juſt nicht ſonderlich auf Frauenzimmer verſtand, näherte ſich ihr ungenirt, um nicht zu ſagen jungenhaft; aber ſei es nun, daß ihre Bewegung von Furcht oder von natürlicher Würde eingegeben wurde, die ſtolze und entſchloſſene Geberde, womit ſie ihm begegnete, hielt ihn bald in gebührender Entfernung.
„Still,“ flüſterte ihm auch der beſonnenere Her⸗ melin ſogleich in's Ohr.„Du weißt ja noch nicht, wer ſie iſt...“
„Juſt, das iſt es ja, was ich wiſſen möchte.“
Das Frauenzimmer wollte ſich zurückziehen, aber Wallenſtjerna vertrat ihr den Weg auf allen Seiten.
„Warum hindern Sie mich ſo, mein Herr?“ ſagte ſie;„laſſen Sie mich gehen.“
Wallenſtjerna und Hermelin lauſchten auf ihre Stimme: ſie war wohllautend und klar, aber hatten ſie dieſelbe wohl ſchon gehört oder nicht?
„Vertrauen Sie uns an, wer Sie ſind, ſo wollen wir Sie gerne gehen laſſen.“
„Ich bitte Sie... hindern Sie mich nicht.“


