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„Alles was Lars Larsſon vorgebracht hat, Ew. Majeſtät, iſt unglücklicher Weiſe wirkliche Wahrheit. Wir haben ſchreckliche Dinge erlebt; aber wenn ſie wiederkehren, Ew. Majeſtät, ſo wird es wenigſtens nicht Ihre Schuld ſein, denn wer iſt, wie Ew. Ma⸗ jeſtät, zu jedem Opfer für das Wohl des Volkes fähig? Wenn es das Volkswohl gilt, ſo werden Sie Ihre koſtbarſten Schätze, Ihr ſchönſtes Geſchmeide nicht ſparen.“ 4
Pechlin legte eine merkwürdige Betonung auf die letzten Worte.
Die Königin ſtand todesblaß da. Hatte ſie ihn recht verſtanden? Wußte dieſer Menſch denn Alles?
Hätte nicht ihr Stolz ihre Kräfte auf's Aeußerſte geſpannt, ſo wäre ſie ohnmächtig zu Boden geſunken. Von all den Hoffnungen, die ſie kaum noch ſo freu⸗ dig belebt hatten, blieb ihr jetzt Nichts übrig. Pech⸗ lin hatte ſie mit einigen wenigen Worten auf ſich ſelbſt zurückgeführt, und ſie fühlte ſich vernichtet.
Pechlin hatte geendet. Niemand ſchien nach ihm das Wort ergreifen zu wollen. Die Stille war tödtlich.
„Sagen Sie mir, beſter Dalin,“ hörte man jetzt eine reine und klangvolle Stimme ſagen,„wer iſt dieſer Herr da, der gegen Mama ſo artig iſt?“
Die Frage kam von dem Prinzen Guſtav.
„Das iſt Baron Pechlin, mein Prinz,“ antwor⸗ tete Dalin. 3 „Pechlin?“ wiederholte Guſtav.„Pechlin?“ Seine Stimme klang ganz allein.
„Iſt das derſelbe Pechlin, der ſchon mit fünfzehn


