Teil eines Werkes 
9. bis 14. Bändchen (1856)
Entstehung
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handen, daß man immer wahnſinniger wird, je mehr man ſich mit ihm beſchäftigt.

Dann, erwiederte Creutz,müſſen Sie, Capi⸗ tän Schecta, tief in die Geheimniſſe des Offenbarungs⸗ buches eingedrungen ſein.

Aber während die Königin ſich noch an der freu⸗ digen Hoffnung labte, mit Hilfe der allgemeinen Sympathien vielleicht bald genug über ihre Gegner triumphiren zu können, näherte ſich Baron Pechlin.

Erlauben Sie mir, Ew. Majeſtät, redete er ſie an,Ihnen zu der Freude Glück zu wünſchen, die Ihnen zu Theil geworden iſt.

Die Königin wandte ſich erſchrocken um, ſobald ſie Pechlins Stimme erkannte.

Wenn er ſprach, fürchtete man immer, es möchte nichts Gutes bedeuten.

Ich habe, fuhr Pechlin fort,mit Entzücken den Jubel gehört, womit das Volk Ew. Majeſtät begrüßte, und ich begreife ſo gut, was Ew. Majeſtät Herz da⸗ bei empfinden muß.

Die Königin biß ſich in die Lippen. Sie fühlte, daß er in ihrer Seele las, wie in einem offenen Buche.

Wie glücklich, ſprach er weiter,iſt nicht das Volk, für deſſen Wohl Ew. Majeſtät Alles aufopfern, was Ihnen theuer iſt! Als treue Unterthanen fühlen wir uns alle verpflichtet, Ew. Majeſtät zu bitten, daß Sie ſich nicht allzu ſehr blosſtellen.

Seine Worte waren von der zweideutigen Art, daß ſie auch das gerade Gegentheil deſſen ausdrücken konnten, was ſie eigentlich zu ſagen ſchienen.