Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1856)
Entstehung
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lich, wie es Schweden anſteht, die Hände, und ſeid keine rachgierigen Italiener.

Laſſen wir's gut ſein antwortete Creutz,Ca⸗ pitän Puke und ich, wir haben jetzt unſern Jugend⸗ verpflichtungen Genüge gethan, und damit kann die Sache abgemacht ſein.

Seien Sie ruhig, Herr Graf, verſetzte Puke, ich verlaſſe in dieſem Augenblick das Vaterland und dürfte nie mehr die Ehre haben, Sie wiederzu⸗ ſehen.

Sowohl Creutz als auch Röhr und Aminoff em⸗ pfanden eine geheime Freude über dieſe Erklärung. Creutz, weil er wußte, wie angenehm dies ſeinem alten Oheim ſein würde, Röhr, zwar nicht weil er einen Argwohn hegte, daß Puke die Liebe Alma's beſitze, aber darum, weil es doch am Beſten war, einen ſolchen Meiſter des Waffenſpiels fern zu wiſſen, und Aminoff darum, weil er jetzt nicht mehr zuſehen mußte, wie Amanda einem Andern als ihm ſelbſt ſolche Blicke zuwarf, von denen jeder ein Königreich werth war.

Schedvin war nicht derjenige, der ſich am we⸗ nigſten freute. Die unerſchütterliche Ruhe, ſowie der Muth und die Geſchicklichkeit, die Puke bewieſen hatte, flößten ihm eine Furcht vor dieſem Manne ein, der er nicht entgegenarbeiten konnte.

Noch warf Puke einen Blick auf Creutz und Röhr zurück: ein großer Schmerz ſprach daraus, er nahm darin Abſchied von allen ſeinen Jugender⸗ innerungen.

Laſſen Sie uns gehen, bat er dann ſeine Se⸗ kundanten,der Wagen wartet. Leben Sie wohll!

Scd