Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1856)
Entstehung
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Je entſchloſſener und hartnäckiger Röhr war, um ſo ſchwerer mußte die Löſung dieſer Aufgabe wer⸗ den. Puke beſchloß daher, ſich vor allen Dingen über die Abſichten ſeines Gegners zu vergewiſſern. Er zog ſich alſo unaufhörlich zurück und ließ Röhr auf ſich eindringen. Mit wachſamem Auge beging er ſogar den einen und andern Fehler. Röhr ließ ſich auch wirklich dadurch täuſchen, denn das kalte Lächeln kehrte auf ſeine Lippen zurück, während zu gleicher Zeit ſeine Angriffe immer hitziger wurden.

Die übrigen Anweſenden nahmen, jeder in ſeiner Weiſe, am Verlauf des Kampfes Antheil.

Wallenſtjerna und Hermelin, die ſo eben erſt Puke's Meiſterſchaft erprobt hatten, ahnten die Ur⸗ ſache ſeines Benehmens.

Ereutz dagegen betrachtete die Bewegungen mit lebhaftem Kennerintereſſe. Er konnte nicht umhin, ſeinen Beifall zu äußern, wenn einer der Kämpfer eine geſchickte Bewegung ausführte, wie er denn auch im entgegengeſetzten Fall ſeinen Tadel nicht zurückhielt.

Aber für Daniel war es das erſte Mal, daß er zwei Perſonen einander mit Mordwaffen angreifen ſah, und er folgte dem Kampf mit Leib und Seele. Wir wiſſen, daß er Puke aufrichtig haßte. Dieſer Umſtand machte ihn auch wirklich zum Mitintereſſen⸗ ten bei dem Streit. Er ſtand mit ſeiner Theilnahme auf Röhrs Seite, und er überließ ſich einer boshaf⸗ 8 Schadenfreude, denn er hoffte Puke fallen zu ehen.

Jonas dagegen rührte kein Glied, veränderte keine Miene.

Puke retirirte noch immer und parirte mit be⸗