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„Meine Herren,“ ſagte er, indem er ſeine Uhr herauszog,„in fünf Minuten gehöre ich dem Grafen Creutz und Herrn von Röhr, aber dieſe fünf Minu⸗ ten gehören Ihnen, wenn es beliebt.“
Wallenſtjerna hatte keinen höheren Wunſch. Her⸗ melin nahm eine vorſichtige Miene an..
„Wir dürfen doch nicht vergeſſen,“ bemerkte der Letztere,„daß wir Ihre Secundanten ſind.“
„Erſt in fünf Minuten, meine Herren.“
„Sie fordern uns, Capitän.“
„Jedem, der mich beleidigt, habe ich einen Degen entgegenzuhalten.“
„Aber Sie ſind es, der unſern Freund beleidigt hat.“
„Zur That!“ rief Wallenſtjerna.„Du haſt nach⸗ her noch Zeit genug, darüber nachzudenken, und ich, davon zu ſchwatzen. Die Minuten entfliehen. Zur That!“
Auf einmal blinkten die Degen in ihren Händen.
„Wir haben noch vier Minuten vor uns. Jonas, ſieh hier, nimm die Uhr.“
Wallenſtjerna und Hermelin bemerkten nicht, daß ſie beide zugleich einen einzigen Mann angriffen. Gleich hitzig im Augenblick des Handelns, folgten ſie ihrer Eingebung, ohne an einander zu denken.
Auch Puke ſchien dieſen Umſtand nicht zu be⸗ merken, ſei es nun, daß er ihm gleichgültig war, oder daß auch er ſich blindlings von ſeinem Verdruß hinreißen ließ.
Mit einem Degen in jeder Hand trat er ihnen entgegen. Aber im Augenblick, wo die Klingen ein⸗


