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„So müſſen Sie uns verzeihen, wenn wir glau⸗ ben, daß Sie Ihren Argwohn aus der Luft gegriffen haben.“
So ruhig Puke auch zu ſein ſuchte, ſo haben wir
doch geſehen, daß er niemals eine Beleidigung er⸗
trug. Einen Augenblick vor einem bereits feſtgeſetz⸗ ten, ernſthaften Duell mit ſeinen eigenen Secundan⸗ ten in Streit zu gerathen, war ein wahres Unglück. Er biß alſo ſeine Zähne zuſammen und ſuchte ſich zu mäßigen.
„Ich glaubte, meine Herren, Sie wären Freunde
des Hofes.“
„Bezweifeln Sie jetzt auch das?“ erwiederte Wal⸗ lenſtjerna.
„Ich ſtellte mir vor, daß ich es mit ruhigen und verſtändigen Menſchen zu thun hätte.“
„Sie haben gewiß auch Freunde, Capitän; wür⸗ den Sie uns erlauben, in ihrer Abweſenheit den ge⸗ ringſten Schatten auf ihren Charakter zu werfen?“
„Nein, das würde ich nicht erlauben; ich habe aber auch keinen Schatten auf Ihren Freund ge⸗ worfen.“
„So nennen Sie uns denjenigen, der ſein Ge⸗ heimniß den Feinden der königlichen Familiie zuge⸗ tragen hat. Können Sie das nicht, ſo iſt die Be⸗ leidigung gegen Silfverhjelm offenkundig. Sie ſchwei⸗ gen, Capitän. Ich kann mir dieſes Schweigen nur auf eine einzige Art erklären.“
Puke wurde immer bläſſer.
Er konnte um keinen Preis in der Welt Amanda angeben und was ſie ihm in einem unbewachten Augenblick der Mittheilſamkeit anvertraut hatte.


