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pitän,“ fügte er hinzu,„bitten wir Sie um eine Erklärung.“
Wenn es ſich um die Freundſchaftsverhältniſſe des Triumvirats handelte, ſprach immer Wallen⸗ ſtjerna für Hermelin, während Hermelin für Wallen⸗ ſtjerna dachte, wie er ſich denn auch jetzt ſo tief in die Sache hineingedacht hatte, daß ſie ihm ganz klar und deutlich vor Augen ſtand.
Puke's Bruſt erweiterte ſich. Der Sturm, der auszubrechen drohte, blies mit ſeinem erſten Wehen alle Melancholie aus ſeiner Seele weg. Er fühlte ſich auf einmal ſtärker und friſcher.
„Sie mißverſtehen mich, meine Herren; ich habe nicht die Abſicht gehabt, irgend eine Inſinuation gegen den Lieutenant Silſverhjelm vorzubringen, den ich nicht einmal zu kennen die Ehre habe.“
Dieſe Erklärung würde jedem Andern genügt haben; aber ſie genügte nicht dem Lieutenant Wal⸗ lenſtjerna, welcher die Gelegenheit nicht hinauslaſſen wollte, weil er ſich verpflichtet glaubte, Puke zu über⸗ zeugen, daß er etwas mehr als ein bloßer Schwätzer ſei, und ebenſowenig ſeinem Kameraden Hermelin, der, wenn er auch auf eigene Fauſt dachte, doch immer in Uebereinſtimmung mit ſeinen Freunden handelte.
„Es thut mir leid, Capitän,“ wandte Wallen⸗ ſtjerna ein,„Sie erinnern zu müſſen, daß Sie ver⸗ pflichtet ſind, uns anzugeben, was Sie zu Ihrer Ver⸗ muthung berechtigt. Können Sie uns Ihren Ge⸗ währsmann nicht angeben, ſo müſſen Sie...“
Puke ſprang von ſeinem Platze auf.
„Was muß ich, meine Herren?“


