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„Wollen Sie mir,“ begann er jedoch endlich, „aufrichtig eine Frage beantworten, meine Herren?“
„Fragen Sie.“
„Zu welcher Partei halten Sie? Gehören Sie mit Leib und Seele dem Hof an?“
Wallenſtjerna, der eine Veranlaſſung zu einem Streit erwartet hatte, ſah etwas beſchämt aus. Er wußte nicht, wie er in ſeine Antwort auf dieſe Frage ſchicklicherweiſe einen paſſenden Seitenhieb hinein⸗ legen konnte. Das iſt auch ein Aerger, wenn man keinen Grund finden kann, um ſeinem Zorn freien Lauf zu laſſen.
„Ob wir dem Hof angehören?“ wiederholte er. „Mit Herz und Seele: ich bürge für Hermelin, und Hermelin bürgt für mich.“
„Wir gehören ihm mit Wort und Hand an,“ fügte der ſonſt vorſichtigere Hermelin hinzu,„mit Leben und Blut.“
„Nun wohl, ich gehöre ihm auch an,“ verſetzte Puke;„aber ſeit meinem letz Geſpräch mit Ihnen, Wallenſtjerna, fürchte ich eine! Sache auf die Spur gekommen zu ſein, die wichtig genug wäre, um den Behörden darüber einen Wink zu geben.“
Wallenſtjerna wollte ſeinen Verdruß nicht fahren laſſen. Derſelbe hatte ſich wie ein Blutegel bei ihm feſt angeſetzt.
„Trauen Sie mir nicht,“ verſetzte er noch immer ärgerlich,„ich bin ja ein bloßer Schwätzer.“
„Seien Sie überzeugt, Capitän,“ fügte indeß Hermelin hinzu,„daß Sie ſich vollkommen auf uns verlaſſen können. Ich bürge auch für Wallenſtjerna.“


