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Der zuletzt Angekommene war Capitän Schecta. Vater Lars las mit lauter Stimme ein Kapitel aus den herrlichen, von ewiger Weisheit überquellen⸗ den Sprüchen Salomonis.
Als er endlich aufhörte, ſenkte er ſeine Stirne auf die aufgeſchlagene Bibel und faltete ſeine Hände.
Forbus und Schecta ſahen einander überraſcht und fragend an, dann traten ſie von zwei Seiten auf Lars zu.
„Gottes Frieden, Lars!“ grüßte ihn Forbus, in⸗ dem er ſachte die Hand auf ſeine Schulter legte. „Ihre Seele leidet, Ihr Herz iſt bekümmert. Deß⸗ halb noch einmal, Gottes Frieden, Vater Lars!“
Während Forbus ſprach, richtete ſich Vater Lars mit großem Ernſt in ſeinem ganzen Weſen auf. Ein Maler hätte ihn in dieſem Augenblick als Modell eines Patriarchen aus den ſchönſten Tagen der Vor⸗ zeit benutzen köͤnnen. Das graugeſprenkelte, zurück⸗ gekämmte Haar ließ die Stirne, auf welcher mann⸗ hafte Offenheit und Schlichtheit thronte, rein und frei. Sein ruhiger, feſter Blick drückte Frömmigkeit und Ergebung aus. Aber das ungewöhnlich blaſſe Geſicht gab zu erkennen, daß ein großer Kummer ſeine Seele erfüllt haben mußte. In der kunſtloſen Tracht ſeiner Provinz und bei ſeiner vollkommen an⸗ ſpruchsloſen Haltung konnte man ihn als das ächte Muſterbild eines ſchwediſchen Bauern aus dieſer Zeit betrachten.
„Sie entſchuldigen mich wohl, meine Herren,“ ſagte er, gegen die Ankömmlinge gekehrt,„daß ich mir die Freiheit genommen habe, Sie hieher zu bit⸗


